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Juniper EX4100 Switches

Juniper EX4100 – Cloud-ready Access-Switches mit PoE++ bis 90 W, 25G-Uplinks, EVPN-VXLAN und Virtual Chassis bis 10 Geräte

Die Juniper EX4100 Serie ist die Access-Plattform für Campus, Filiale und Rechenzentrums-Top-of-Rack, die von Juniper für den Betrieb über die Mist Cloud gebaut wurde und zugleich alles mitbringt, was Etagenverteiler an Hardware-Redundanz brauchen: 24 oder 48 Ports 10/100/1000BASE-T (EX4100-24T/24P, EX4100-48T/48P) oder Multigigabit-Zugang mit PoE++ nach IEEE 802.3bt (EX4100-24MP, EX4100-48MP), dazu Varianten mit umgekehrter Luftführung (EX4100-48T-AFI) und Gleichstromnetzteil (EX4100-24T-DC, EX4100-48T-DC). Jedes Modell hat vier feste 1/10G-SFP+-Uplinks und vier 10/25G-SFP28-Ports, die ab Werk ein Virtual Chassis mit bis zu zehn Geräten bilden und sich als zusätzliche Uplinks nutzen lassen. Redundante, hot-swap-fähige Netzteile und Lüfter, MACsec AES-256, EVPN-VXLAN bis zur Access-Ebene und Group-Based Policy für Mikrosegmentierung heben die EX4100 von den Einstiegsserien ab.

Technische Merkmale

Hersteller Juniper Networks (HPE Juniper Networking)
Modelle EX4100-24T, EX4100-24P, EX4100-24MP, EX4100-48T, EX4100-48P, EX4100-48MP; Varianten EX4100-48T-AFI (Back-to-Front) sowie EX4100-24T-DC und EX4100-48T-DC (Gleichstrom); Ersatzchassis ohne Netzteil und Lüfter als -CHAS-Versionen
Access-Ports 24 oder 48× 10/100/1000BASE-T (RJ45); EX4100-24MP: 8× 100M/1/2,5/5/10 GbE + 16× 10M/100M/1 GbE; EX4100-48MP: 16× 100M/1/2,5 GbE + 32× 10M/100M/1 GbE
Uplinks 4× SFP+ (1/10 GbE) fest; zusätzlich 4× SFP28 (10/25 GbE), ab Werk als Virtual-Chassis-Ports konfiguriert und als Uplinks umkonfigurierbar
PoE 24P/48P: PoE+ 30 W je Port (802.3at), Budget 740 W mit einem und 1.440 W mit zwei Netzteilen; 24MP/48MP: PoE++ bis 90 W nach 802.3bt auf jedem Access-Port, Budget 740 W bzw. 1.620 W; Fast PoE und Perpetual PoE
Performance 328 Gbps / 244 Mpps (24T, 24P), 376 Gbps / 279 Mpps (48T, 48P); 200-Gbps-Virtual-Chassis-Interconnect
Tabellen 64.000 MAC-Adressen, 32.000 ARP-Einträge, 32.650 IPv4-Unicast- / 16.100 Multicast-Routen, 16.200 IPv6-Unicast-Routen, Jumbo Frames 9.216 Byte, 12 QoS-Queues je Port (8 Unicast, 4 Multicast)
Virtual Chassis Bis 10 Mitglieder über die vier SFP28-Ports, alle EX4100-Modelle untereinander kombinierbar; Primary- und Backup-Routing-Engine mit GRES, NSR und NSB; Cross-Member-LAG, Redundant Trunk Group
Campus Fabric EVPN-VXLAN bis zur Access-Ebene (IP Clos, Core-Distribution, EVPN-Multihoming), Group-Based Policy für Mikro- und Makrosegmentierung mit dynamischer Tag-Zuweisung per RADIUS; OSPF und BGP für IPv4/IPv6 per Flex-Lizenz
Sicherheit IEEE 802.1AE MACsec mit AES-256 für Switch-zu-Switch-Verschlüsselung, 802.1X-Zugangskontrolle, Group-Based Policy
Telemetrie und Management Juniper Mist Wired Assurance mit Marvis, Junos OS CLI, Junos Telemetry Interface (JTI), Flow-based Telemetry mit IPFIX-Export, sFlow, PTP Transparent Clock
Stromversorgung Zwei Netzteilschächte, Auslieferung mit einem Netzteil: JPSU-150-AC-AFO (T-Modelle), JPSU-150-AC-AFI (48T-AFI), JPSU-150-DC-AFO (DC-Modelle), JPSU-920-AC-AFO (P- und MP-Modelle); lastteilend und hot-swap-fähig, ebenso die Lüftermodule EX4100-FAN-AFO / EX4100-FAN-AFI
Design 1U, 44,1 × 4,4 × 35 cm (38,2 cm mit Netzteil), 4,4–4,7 kg ohne Netzteil und Lüfter; Betriebstemperatur 0–45 °C; Enhanced Limited Lifetime Warranty (Netzteile und Lüfter 5 Jahre)

Einsatzbereiche

Die EX4100 ist der Etagen-Switch für Campus-Netze, die Ausfallsicherheit und Fabric-Fähigkeit in derselben Box brauchen: Zwei Netzteile und redundante Lüfter sichern den Betrieb, das Virtual Chassis fasst bis zu zehn Geräte unter einer Konfiguration zusammen, und wer auf EVPN-VXLAN umstellt, zieht die Fabric mit Group-Based Policy bis an den Access-Port – Segmentierung folgt dann dem Nutzer, nicht dem Kabel. Die MP-Modelle versorgen Wi-Fi-6E- und Wi-Fi-7-Access-Points, PTZ-Kameras und Digital Signage mit bis zu 90 W je Port; der EX4100-24MP bindet Access Points sogar mit 10GBASE-T an. Für die Uplinks stehen SFP28-Optik für 25 GbE, SFP+ für 10 GbE und SFP für 1 GbE bereit; die AFI- und DC-Varianten decken den GbE-Server-Access im Rechenzentrum ab. Lüfterlose 12-Port-Modelle derselben Familie führt die Kategorie EX4100-F; mehr Multigigabit-Dichte und PoE-Budget bietet die EX4400, den günstigeren Einstieg die EX4000.

Häufige Fragen zu Juniper EX4100 Switches

Hat die EX4100 vier oder acht Uplink-Ports?

Beides, je nach Betriebsart: Vier SFP+-Ports für 1/10 GbE sind immer Uplinks. Die vier SFP28-Ports für 10/25 GbE bilden ab Werk das Virtual Chassis; wird der Switch standalone betrieben oder das Virtual Chassis über weniger Ports gebildet, lassen sie sich als weitere Uplinks konfigurieren – im Maximum also acht Uplink-Ports mit bis zu 25 GbE.

Was unterscheidet EX4100-24MP und EX4100-48MP?

Die Verteilung der Multigigabit-Ports: Der EX4100-24MP hat acht Ports mit 100M/1/2,5/5/10 GbE und 16 Gigabit-Ports, der EX4100-48MP 16 Ports mit 100M/1/2,5 GbE und 32 Gigabit-Ports. Beide liefern PoE++ nach 802.3bt mit bis zu 90 W auf jedem Access-Port und erreichen mit zwei Netzteilen 1.620 W PoE-Budget. Wer Access Points mit 5- oder 10GBASE-T anbinden will, braucht den 24MP.

Wozu das zweite Netzteil?

Die Switches werden mit einem Netzteil ausgeliefert. Bei den T-Modellen mit 150 W dient das zweite Netzteil allein der Redundanz. Bei den P- und MP-Modellen mit 920-W-Netzteil hebt es außerdem das PoE-Budget von 740 W auf 1.440 W (24P/48P) bzw. 1.620 W (24MP/48MP) – erst dann können alle Ports gleichzeitig 30 W liefern. Beide Netzteile arbeiten lastteilend und lassen sich im Betrieb tauschen.

Alle Juniper EX4100 Switches bei Hexwaren sind originale Juniper-Produkte und werden mit ihrer Juniper-Bestellnummer sowie vollständiger Spezifikation gelistet. Das gesamte Juniper-Sortiment finden Sie auf unserer Juniper-Herstellerseite, alle Serien in der Übersicht Switches.



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