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SFP56

Originale SFP56 Transceiver für 50G — Cisco, HPE Aruba, Juniper und Arista für Server-Anbindung und 5G-Fronthaul

SFP56 ist die 50G-Variante des SFP-Formfaktors und überträgt 50 Gbit/s über eine einzige elektrische Lane im PAM4-Verfahren (53,125 Gbit/s Signaling). Anders als QSFP-Module mit vier Lanes nutzt SFP56 einen einzelnen 50G-SerDes und kommt ohne Gearbox aus — das senkt Kosten, Platzbedarf und Stromverbrauch. SFP56-Ports nehmen abwärtskompatibel SFP28 (25G)- und SFP+ (10G)-Module auf, und viele SFP56-Module sind 10/25/50G-multirate. Eingesetzt wird SFP56 für 50G-Server-Anbindung, High-Density-Access und 5G-Fronthaul (eCPRI) — etabliert auf 50G-fähigen Ports von Cisco (Nexus 9000, NCS 540/560, ASR 9000), HPE Aruba CX, Juniper (QFX, ACX) und Arista. Hexwaren liefert originale SFP56-Module von Cisco, HPE Aruba Networking, Juniper Networks und Arista.

SFP56-Varianten

50GBASE-SR (100 m OM4, 70 m OM3, 850 nm MMF) — die Standard-Datacenter-Lösung für Server-Access. 50GBASE-FR (2 km SMF, 1310 nm) — für kurze Cross-Building-Strecken. 50GBASE-LR (10 km SMF, 1310 nm) — der Standard für Campus- und Gebäudeverbindungen. 50GBASE-ER (40 km SMF, 1311 nm, APD-Empfänger) — für Metro-Aggregation. 50GBASE-BR10 (10 km, Single-Fiber-BiDi) — für faseroptimierte Single-Strand-Architekturen. Alle Varianten arbeiten nach IEEE 802.3cd mit PAM4 von 10,3125 bis 53,125 Gbit/s.

Single-Lane-PAM4 und FEC

SFP56 setzt PAM4 auf einer einzelnen Lane ein und bindet direkt an Switch-ASICs mit 50G-SerDes an — ohne zusätzlichen Gearbox oder externen PAM4-Encoder. Da PAM4 fehleranfälliger ist als NRZ, erfordern alle SFP56-Module im 50G-Modus RS-FEC (RS(544,514), auch KP1-FEC) auf den Host-Ports. Im 25G-Modus genügt je nach Strecke KR1- oder BASE-R-FEC; die genauen Anforderungen stehen im jeweiligen Datenblatt. Korrekt konfigurierte FEC ist Voraussetzung für die volle Reichweite.

Multirate und Port-Kompatibilität

Viele SFP56-Module sind 10/25/50G-multirate und vereinfachen gemischte Migrationsszenarien. Wichtig: Ein SFP56-Port nimmt zwar abwärtskompatibel SFP28- und SFP+-Module auf, ein 50G-Modul benötigt aber einen 50G-fähigen Port und lässt sich nicht in reinen 10G-/25G-Slots betreiben. SFP56 ist zudem single-lane und single-wavelength — die 50G lassen sich nicht in zwei 25G-Ströme aufteilen.

DAC, AOC und Breakout-Anwendungen

Für Top-of-Rack-Verkabelung sind passive SFP56 DAC-Kabel (25/50GBASE-CR1, bis 5 m) und SFP56 AOC-Kabel (bis 30 m) verfügbar; im 50G-Modus benötigen auch DAC-Kabel RS-FEC. SFP56 ist außerdem das typische Ziel für 4×50G-Breakout aus 200G-QSFP56-Ports sowie 8×50G aus 400G-QSFP-DD — hier kommen Breakout-DAC- oder -AOC-Kabel (1 QSFP auf 4 bzw. 8 SFP56) zum Einsatz.

Kompatibilität und Plattform-Validierung

Originale Hersteller-Module sind für die jeweilige Plattform validiert und werden in der CLI als unterstützt erkannt — keine unsupported optic-Warnungen, vollständige DOM-Werte. Hexwaren liefert ausschließlich neu und versiegelt — keine Refurbished-Module, keine kompatiblen Drittanbieter-Module. Für höhere Geschwindigkeiten und Aggregation stehen 100G QSFP28 und 200G QSFP56 bereit. B2B-Versand innerhalb Deutschlands und EU-weit, mit Eignung für Cisco Smart Net Total Care, HPE Foundation Care Pack und Juniper J-Care.