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HPE ProCurve 3500 Switches

HP ProCurve 3500 / 3500yl – Intelligent-Edge-Switches mit ProVision-ASIC

Die HP 3500 und 3500yl Serie bildet den intelligenten Access und die kleine Distribution der ProCurve-Welt: 24- und 48-Port-Modelle auf Basis des programmierbaren ProVision-ASICs, der QoS und Sicherheit granular in Hardware umsetzt — mit L2-bis-L4-Funktionsumfang und derselben ProVision-Software wie die großen zl-Chassis („core to edge"). Die 3500er führen 10/100-Ports (PoE optional), die 3500yl-Modelle Gigabit mit PoE bzw. PoE+ — und über den offenen Modul-Slot bis zu vier 10-GbE-Ports als CX4, X2 oder SFP+.

Technische Merkmale

Hersteller HP ProCurve (heute HPE)
Rolle Advanced Access Layer und kleine Distribution
Modelle (10/100) 3500-24 (J9470A), 3500-48 (J9472A), 3500-24-PoE (J9471A), 3500-48-PoE (J9473A)
Modelle (Gigabit yl) 3500yl-24G-PWR (J8692A), 3500yl-48G-PWR (J8693A) sowie PoE+-Varianten (u. a. J9310A)
Architektur Programmierbarer HP ProVision-ASIC; Intelligent-Edge-Funktionen L2 bis L4; einheitliche ProVision-Software
Ports 20 bzw. 44 feste Ports + 4 Dual-Personality (RJ45 mit PoE oder Mini-GBIC); yl: 1 offener Modul-Slot, max. 4× 10-GbE
10G-Module (yl) J8694A (2× X2 + 2× CX4), J9312A (2× SFP+ + 2× CX4)
PoE 802.3af auf PoE-/PWR-Modellen, PoE+ auf den späteren yl-Varianten
Redundanz Externe Netzteile 620 (J8696A) / 630 (J9443A); RPS/EPS-Kabel 5070-0102

Einsatzbereiche

Die 3500yl war der „Intelligent Edge" ihrer Zeit: Access-Switches, die Sicherheits- und QoS-Entscheidungen selbst treffen, statt sie in den Core zu verlagern — vom identitätsbasierten Zugang bis zur Traffic-Priorisierung im ASIC. Der Modul-Slot rüstet 10G-Uplinks nach (SFP+ per J9312A auch für moderne Optiken), PWR-Modelle versorgen Telefone und Access Points, und die Fast-Ethernet-3500er deckten kostenoptimierte Etagen ab. Passende Optik: SFP+, SFP und DAC Kabel. Der Nachfolger im Portfolio ist die Aruba 3810M.

Häufige Fragen zur HP ProCurve 3500

Was unterscheidet 3500 und 3500yl?

Zwei Generationen einer Familie: Die 3500er führen 10/100-Access-Ports ohne Modul-Slot, die 3500yl-Modelle Gigabit-Ports plus einen offenen Slot für bis zu vier 10-GbE-Ports — beide auf identischer ProVision-Basis mit gleichem Software-Stack.

Welche 10G-Anschlüsse unterstützt die yl-Serie?

Drei Medientypen über zwei Module: Das ältere J8694A kombiniert 2× X2 mit 2× CX4, das neuere J9312A 2× SFP+ mit 2× CX4 — damit deckt die Serie Glasfaser (X2/SFP+) wie kurze Kupferstrecken (CX4) ab, maximal vier 10G-Ports je Switch.

Warum heißt der ASIC-Ansatz „Intelligent Edge"?

Weil der programmierbare ProVision-ASIC anspruchsvolle Funktionen wie granulare QoS und Sicherheitsrichtlinien direkt am Access-Port in Hardware ausführt — Entscheidungen, die klassisch erst in Distribution oder Core fielen. Das entlastet das Netz und hält Richtlinien nah am Endgerät.

Alle HP ProCurve 3500 Switches sind originale HP-Produkte. Weitere Modelle finden Sie auf unserer HPE-Herstellerseite und unter Switches.



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