HPE FlexFabric 12500 Switches
HPE FlexFabric 12500 – Data-Center-Core-Chassis mit bis zu 18 Slots
Die HPE FlexFabric 12500 Serie ist die klassische Core-Plattform großer Rechenzentren: Routing-Switches mit non-blocking, verteilter Clos-Architektur in drei Chassis-Größen — 12504, 12508 und 12518, die beiden großen zusätzlich als leistungsgesteigerte E-Versionen. Die Serie skaliert auf bis zu 24,3 Tbps und 10,8 Bpps mit bis zu 400 Gbps pro Line-Card-Slot; das 18-Slot-Flaggschiff trägt bis zu 864× 1/10GbE-, 288× 40GbE- oder 72× 100GbE-Ports. Ultraschnelle Protokoll-Konvergenz für RIP, OSPF, BGP, IS-IS, VRRP, MPLS und IRF sowie OpenFlow 1.3 machen die Plattform SDN-fähig.
Technische Merkmale
| Hersteller | HPE (FlexFabric, Comware) |
| Rolle | Data-Center-Core, Netzwerk-Core, DR-/MAN-Plattform |
| Chassis | 12504 (4 I/O-Slots, JC654A AC), 12508 (8 Slots, JF431C AC / JC652A DC), 12518 (18 Slots, JC653A DC); E-Versionen: 12508E (JG782A), 12518E (JG784A) |
| Performance | 12504: 3,24 Tbps / 1,92 Bpps; 12508E: 6,12 Tbps / 4,8 Bpps; Serie bis 24,3 Tbps / 10,8 Bpps, bis 400 Gbps je Slot |
| Maximalausbau | 12518: bis 864× 1/10GbE, 288× 40GbE oder 72× 100GbE; 12504: 192× 1/10GbE, 64× 40GbE oder 16× 100GbE |
| Architektur | Non-blocking, verteilte Clos-Architektur; redundante Fabric-Module (bis 9 Fabric-Slots im 12518); 2 MPU-Slots je Chassis |
| Module | MPUs (u. a. JG497A Comware v7, JG802A 12500E), Fabrics (JC067B/JC066A, G2 JC658A/JC657A, JG798A 12508E), 1G/10G/40G/100G-Line-Cards |
| Stromversorgung | 2000-W-AC- (JF429A) und 1800-W-DC-Netzteile (JC651A), N+1/N+M-Redundanz mit Lastverteilung |
| Routing | RIP, OSPF, BGP, IS-IS, VRRP, MPLS; IPv4/IPv6 Dual-Stack; IRF |
Einsatzbereiche
Die 12500er trägt die Kernrolle in konsolidierten Rechenzentren, Business-Continuity- und DR-Standorten sowie Metro-Deployments: Das 12504 deckt kompakte Cores ab, 12508 und 12518 aggregieren komplette EoR- und Leaf-Schichten, und die E-Chassis heben Fabric-Leistung und Slot-Bandbreite für 40/100G-Generationen. Redundante MPUs, Fabrics und Netzteile mit N+1/N+M halten die Plattform hochverfügbar; IRF koppelt Chassis zur logischen Einheit. Passende Optik: SFP+, QSFP+, QSFP28 und DAC Kabel. Der modernere Nachfolger im Core ist die FlexFabric 12900E.
Häufige Fragen zur HPE FlexFabric 12500
Was unterscheidet die E-Versionen von den Standard-Chassis?
Höhere Fabric-Leistung und Slot-Bandbreite: Die 12508E- und 12518E-Chassis (JG782A/JG784A) nutzen eigene Fabric-Module und MPUs (JG798A, JG802A) und steigern Switching-Kapazität und Durchsatz gegenüber den Ursprungs-Chassis deutlich — die Basis für dichte 40/100G-Bestückung.
Wie ist die Redundanz der 12500 aufgebaut?
Durchgängig: zwei Management-Module, redundante Switch-Fabrics (im 12518 bis zu neun Fabric-Slots), Netzteile mit Lastverteilung und N+1/N+M-Redundanz — alle Komponenten hot-swappable.
Für welche Umgebungen lohnt die 12500 heute noch?
Für Bestandserweiterungen: Wo 12500-Chassis produktiv laufen, sind zusätzliche Line-Cards, Fabrics, MPUs und Netzteile der wirtschaftlichste Weg, Kapazität und Redundanz zu erhöhen — ohne Migration des Cores.
Alle HPE FlexFabric 12500 Switches sind originale HPE-Produkte. Weitere Modelle finden Sie auf unserer HPE-Herstellerseite und unter Switches.