AEC Kabel
Originale NVIDIA AEC & ACC Kabel — aktives Kupfer für 800G InfiniBand NDR, XDR und 1.6T
Aktive Kupferkabel überbrücken die Lücke zwischen passiven DAC Kabeln und optischen Verbindungen: Aktive Bausteine in beiden Steckergehäusen kompensieren die Signaldämpfung der 100G-PAM4-Lanes und verlängern die nutzbare Reichweite deutlich über passives Kupfer hinaus. Im NVIDIA-LinkX-Portfolio heißen sie ACC (Active Copper Cable, MCA-Produktfamilie) für InfiniBand NDR und 800G — als Twin-Port 2×400G OSFP in geraden und Breakout-Ausführungen zwischen Quantum-2- und Spectrum-4-Switches und den ConnectX-7- bzw. BlueField-3-Adaptern der GPU-Server. Für die XDR-Generation mit 2×800G und 1.6T Ethernet führt NVIDIA die Kupferoptionen als LACC/AEC mit Reichweiten bis 2,5-3 m. Hexwaren liefert originale NVIDIA-Kupferkabel dieser Familien.
DAC, ACC/LACC und AEC — die Kupferfamilie
Passive DACs kommen bei 800G auf etwa 2 m. Ein ACC/LACC (Linear Active Copper Cable) arbeitet mit einem linearen Equalizer pro Kabelende — mit 1,5 W am Twin-Port-Ende und 0,6 W am Breakout-Ende sehr sparsam, praktisch ohne zusätzliche Latenz, für Längen bis 5 m bei NDR. Ein AEC im engeren Sinne (Active Electrical Cable) regeneriert das Signal per Retimer vollständig — bereinigt, entrauscht, neu getaktet — und kauft damit Reichweite gegen höhere Leistungsaufnahme. Mit steigender Lane-Rate rückt die Grenze näher: In der XDR-/1.6T-Generation liegt die Kupferreichweite bei 2,5-3 m, darüber übernehmen optische Transceiver (DR4 bis 500 m, FR4 bis 2 km).
MCA-Produktfamilie und Part-Number-Logik
Die Basisfamilie bestimmt die Topologie: MCA4J80 ist die gerade 800G-Verbindung Twin-Port-OSFP zu Twin-Port-OSFP, MCA7J60 der 1:2-Breakout auf 2×400G OSFP (typisch Switch zu zwei ConnectX-7-Adaptern), MCA7J70 der 1:4-Breakout auf 4×200G OSFP; die Breakout-Familien existieren mit identischem Innenleben auch als QSFP112-Ausführung. Das Suffix -Nxxx codiert die Länge in Metern (N003/N004/N005), -FLT steht für Flat Top (etwa für flüssigkeitsgekühlte Systeme), -FTF für Flat-to-Finned bei gemischten Links. Bei 4 m kommt 30-AWG-Kupfer zum Einsatz, bei 5 m dickeres 26 AWG. Die Firmware unterstützt InfiniBand und Ethernet und aktiviert das Protokoll automatisch je nach angeschlossenem Switch.
Varianten: Finned Top, Flat Top und Breakout
NVIDIA-Kupferkabel führen 8×100G PAM4 über Twin-Port-OSFP-Stecker. Das Switch-Ende nutzt Finned Top (integrierter Kühlkörper für Quantum-2- und Spectrum-4-Cages), die Adapter-Enden Flat Top für NIC-Ports mit Riding Heatsink auf dem Cage — etwa ConnectX-7 und BlueField-3. Ein EEPROM in jedem Kabelende meldet Produktidentifikation und Eigenschaften an das Host-System. Neben geraden 800G-Verbindungen decken die Breakout-Ausführungen die typische Leaf-Anbindung ab: ein 800G-Switch-Port versorgt zwei 400G-NICs oder vier 200G-Ports. Übliche Längenstufen bei NDR: 3, 4 und 5 m.
AI-Cluster, InfiniBand und Rack-Verkabelung
Haupteinsatzgebiet sind AI-Trainings- und HPC-Cluster: DGX- und HGX-Systeme binden ihre GPU-Nodes über ConnectX-7 (400G NDR) und BlueField-3 an die Quantum-2-Leaf-Ebene an — überall dort, wo passives DAC zu kurz und Optik unnötig teuer und stromhungrig ist. Gegenüber DACs gleicher Datenrate sind aktive Kupferkabel dünner und flexibler, was Kabelbündel, Biegeradien und Airflow in dicht bestückten Racks spürbar verbessert. Die Kühlvariante muss dabei zum Cage des Zielsystems passen — Finned für Switch-Ports, Flat für Adapter.
Kompatibilität und Plattform-Validierung
Originale NVIDIA-Kabel sind für Quantum-, Spectrum- und ConnectX-/BlueField-Plattformen validiert und werden korrekt erkannt — mit passender Codierung für InfiniBand und Ethernet. Hexwaren liefert ausschließlich neu und versiegelt — keine Refurbished-Kabel, keine kompatiblen Drittanbieter-Produkte. Für kürzeste Distanzen bleiben DAC Kabel die wirtschaftlichste Wahl, für längere Strecken AOC Kabel und Transceiver. B2B-Versand innerhalb Deutschlands und EU-weit, mit Eignung für die NVIDIA Support-Programme.