Beschreibung
Der Cisco SFP-GE-T bringt 1000BASE-T-Konnektivität nach IEEE 802.3ab in einen SFP-Steckplatz und überträgt Gigabit Ethernet über handelsübliche Cat-5-Verkabelung mit RJ-45-Stecker. Als NEBS-Level-3-taugliche Variante mit erweitertem Temperaturbereich zielt er auf robuste Carrier-Systeme und findet sich unter anderem an Aggregations-Switches der Catalyst-Reihe sowie an ASR-Plattformen von Cisco.
Zwei Eigenschaften prägen den Einsatz: Der Baustein toleriert -5 bis 85 °C und erfüllt die ESD-Vorgaben von NEBS 3, was ihn gegenüber dem einfachen GLC-T für klimatisch anspruchsvolle Standorte auszeichnet. Wer noch tiefere Temperaturen bis -40 °C abdecken muss, greift zum ruggedisierten GLC-T-RGD. Auto-MDI/MDI-X erspart zudem gekreuzte Sonderkabel.
Optische Messwerte über DOM stehen bei dieser kupfergebundenen Anbindung nicht zur Verfügung, da kein Laser beteiligt ist. Mit rund 1 W Leistungsaufnahme arbeitet er sparsam, deckt eine Betriebstemperatur von -5 bis 85 °C ab und lässt sich als Hot-Plug-Element ohne Portabschaltung tauschen.
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Technische Daten
| Produkteigenschaft | Wert |
|---|---|
| Versandgewicht: | 1,70 kg |
| Artikelgewicht: | 1,50 kg |
| Formfaktor: | SFP |
| Geschwindigkeit: | 1 Gbit/s (10/100/1000BASE-T) |
| Transceiver Typ: | T |
| Fasertyp: | Kupfer (Cat 5/5e, UTP) |
| Anschlusstyp: | RJ-45 |
| Reichweite: | 100 m |
| Anwendung: | Zugriffs-/Verteilnetz (Kupfer) |
| DOM Unterstützung: | Nein |
| Betriebstemperatur: | -5 bis 85 °C |
| Standard: | IEEE 802.3z / 802.3ab 1000BASE-T (NEBS 3 ESD) |
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FAQ
| Frage | Antwort |
|---|---|
| Was bedeutet die NEBS-Level-3-Zertifizierung beim SFP-GE-T? | NEBS 3 bestätigt erhöhte Beständigkeit gegen ESD, Temperatur und mechanische Belastung, wie sie in Telekommunikations-Zentralen gefordert wird. Dadurch eignet sich der Transceiver für Carrier-Umgebungen, in denen ein Standard-GLC-T nicht freigegeben ist. |
| Welchen Temperaturbereich deckt der SFP-GE-T ab? | Er arbeitet von -5 bis 85 °C und liegt damit im erweiterten Bereich zwischen dem kommerziellen GLC-T und dem industriellen GLC-T-RGD. Für Standorte mit gelegentlichem Frost oder hoher Abwärme ist das die passende Wahl. |
| Kann ich mit dem SFP-GE-T auch 10- oder 100-Mbit/s-Geräte anbinden? | Ja, per Auto-Negotiation stellt er 10, 100 oder 1000 Mbit/s automatisch ein. So lassen sich gemischte Altgeräte am selben Port betreiben, ohne die Geschwindigkeit manuell festzulegen. |
| Welche Verkabelung benötigt der SFP-GE-T für 100 m? | 1000BASE-T verlangt mindestens Cat-5, für zuverlässiges Gigabit besser Cat-5e mit vier Aderpaaren. Über RJ-45 erreicht er damit die vollen 100 m. |
| Liefert der SFP-GE-T DOM- oder DDM-Werte? | Nein, als kupferbasierter Transceiver besitzt er keine optische Diagnose. Link- und Fehlerzähler stellt der Host-Switch über die Portstatistik bereit. |
| Ist der SFP-GE-T hot-swap-fähig? | Ja, er lässt sich im laufenden Betrieb stecken und ziehen, ohne den Switch neu zu starten. Benachbarte Ports bleiben dabei unterbrechungsfrei aktiv. |