Beschreibung
Der Cisco GLC-T-RGD ist ein ruggedisierter Gigabit-Ethernet-Transceiver im SFP-Format, der 1000BASE-T nach IEEE 802.3ab über handelsübliche RJ-45-Kupferverkabelung bereitstellt. Konzipiert für den Einsatz außerhalb klimatisierter Technikräume, findet er sich in Cisco-Industrieplattformen wie den Switches der Serien IE 3000 und IE 4000 sowie im Connected Grid Switch CGS 2520 wieder, wo er Endgeräte über bis zu 100 m anbindet.
Anders als der GLC-T für Standardumgebungen hält diese Variante Vibration, Feuchte und extreme Temperaturen aus; wer nur erweiterte Werte benötigt, greift zum NEBS-zertifizierten SFP-GE-T. Über Auto-Negotiation handelt der Baustein 10, 100 oder 1000 Mbit/s samt Duplexmodus selbstständig aus und unterstützt Auto-MDI/MDI-X, sodass gekreuzte und ungekreuzte Leitungen gleichermaßen funktionieren. Für die volle Gigabit-Reichweite empfiehlt sich Cat-5e statt einfacher Cat-5-Ware.
Da die Übertragung rein elektrisch erfolgt, liefert der GLC-T-RGD keine optische Diagnose per DOM oder DDM. Seine Leistungsaufnahme bleibt mit bis zu 1 W gering, die Betriebstemperatur reicht von -40 bis 85 °C, und dank Hot-Swap-Fähigkeit lässt er sich im laufenden Betrieb tauschen.
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Technische Daten
| Produkteigenschaft | Wert |
|---|---|
| Versandgewicht: | 1,70 kg |
| Artikelgewicht: | 1,50 kg |
| Formfaktor: | SFP |
| Geschwindigkeit: | 1 Gbit/s (10/100/1000BASE-T) |
| Transceiver Typ: | T |
| Fasertyp: | Kupfer (Cat 5/5e, UTP) |
| Anschlusstyp: | RJ-45 |
| Reichweite: | 100 m |
| Anwendung: | Zugriffs-/Verteilnetz (Kupfer) |
| DOM Unterstützung: | Nein |
| Betriebstemperatur: | -40 bis 85 °C |
| Standard: | IEEE 802.3z / 802.3ab 1000BASE-T |
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FAQ
| Frage | Antwort |
|---|---|
| Für welche Cisco-Plattformen ist der GLC-T-RGD gedacht? | Er ist für ruggedisierte und industrielle Cisco-Systeme wie die Switches der Serien IE 3000 und IE 4000 sowie den Connected Grid Switch CGS 2520 ausgelegt. Dort ersetzt er in SFP-Steckplätzen die reguläre Optik durch eine kupfergebundene Gigabit-Anbindung. |
| Worin unterscheidet sich der GLC-T-RGD vom Standard-GLC-T? | Beide sind elektrisch identische 1000BASE-T-SFPs, doch der GLC-T-RGD arbeitet im erweiterten Bereich von -40 bis 85 °C und hält Vibration sowie Feuchte stand. Für klimatisierte Technikräume genügt der günstigere GLC-T. |
| Welche Kabelkategorie und Reichweite unterstützt der Transceiver? | Über Cat-5, Cat-5e oder besser erreicht er die vollen 100 m nach 1000BASE-T. Für stabile Gigabit-Verbindungen empfiehlt sich mindestens Cat-5e mit vier Aderpaaren. |
| Unterstützt der GLC-T-RGD Auto-Negotiation und langsamere Geschwindigkeiten? | Ja, er handelt per Auto-Negotiation 10, 100 oder 1000 Mbit/s samt Duplexmodus automatisch aus und beherrscht Auto-MDI/MDI-X. Damit lassen sich auch ältere 10/100-Endgeräte problemlos anschließen. |
| Bietet der GLC-T-RGD eine DOM-Diagnose? | Nein, da die Übertragung rein elektrisch über Twisted-Pair läuft, gibt es keine optischen DOM- oder DDM-Messwerte. Statusinformationen liefert stattdessen der Host-Switch über den Portstatus. |
| GLC-T-RGD: Wie hoch ist die Leistungsaufnahme im Betrieb? | Der Baustein zieht bis zu 1 W und bleibt damit im typischen Rahmen eines Kupfer-SFP. Das erleichtert den Einsatz in lüfterlosen Industriegehäusen mit begrenztem Wärmebudget. |
| Ist der GLC-T-RGD im laufenden Betrieb tauschbar? | Ja, er ist hot-swap-fähig und kann ohne Neustart des Switches gesteckt oder gezogen werden. So bleiben benachbarte Ports während eines Tauschs aktiv. |