Beschreibung
Der Cisco GLC-T bringt klassisches Gigabit Ethernet über bestehende Twisted-Pair-Verkabelung an SFP-Steckplätze. In Zugangs- und Verteilerswitches wie dem Catalyst 2960-X oder in ISR-Routern dient er als kostengünstiger Uplink zu Endgeräten, die keinen Glasfaseranschluss besitzen, und überbrückt dabei bis zu 100 m.
Über die RJ-45-Buchse verhandelt der Transceiver per Auto-Negotiation automatisch 10, 100 oder 1000 Mbit/s und bindet so auch ältere Fast-Ethernet-Geräte ein. Für dieselbe Reichweite bei erweitertem Temperaturbereich bietet Cisco mit dem GLC-TE einen direkten Nachfolger an; wer stattdessen zehnfache Bandbreite über RJ-45 benötigt, greift zum SFP-10G-T-X. Da der GLC-T mittlerweile abgekündigt ist (End-of-Sale), bleibt der GLC-TE bei Neubeschaffung die zukunftssichere Wahl.
Eine optische Verbindungsdiagnose per DOM entfällt bei diesem Kupfermedium naturgemäß; Statusinformationen meldet der Switch stattdessen über den Link-Status des Ports. Die Leistungsaufnahme bleibt mit rund 1 W je Steckplatz gering, und die Betriebstemperatur reicht von 0 bis 70 °C. Wie jeder SFP ist der Transceiver im laufenden Betrieb steckbar (Hot-Swap) und lässt sich ohne Systemneustart tauschen.
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Technische Daten
| Produkteigenschaft | Wert |
|---|---|
| Versandgewicht: | 1,70 kg |
| Artikelgewicht: | 1,50 kg |
| Formfaktor: | SFP |
| Geschwindigkeit: | 1 Gbit/s (10/100/1000BASE-T) |
| Transceiver Typ: | T |
| Fasertyp: | Kupfer (Cat 5/5e, UTP) |
| Anschlusstyp: | RJ-45 |
| Reichweite: | 100 m |
| Anwendung: | Zugriffs-/Verteilnetz (Kupfer) |
| DOM Unterstützung: | Nein |
| Betriebstemperatur: | 0 bis 70 °C |
| Standard: | IEEE 802.3ab 1000BASE-T |
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FAQ
| Frage | Antwort |
|---|---|
| Auf welchen Cisco-Plattformen läuft der GLC-T? | Der Baustein ist für SFP-Ports zahlreicher Catalyst-Switches sowie ISR- und ASR-Router unter IOS und IOS-XE freigegeben, etwa Catalyst 2960-X, 3560 oder 3850. Die genaue Freigabe je Modell und Software-Release prüfen Sie in der Cisco Optics-to-Device Compatibility Matrix (TMG). |
| Welche Verkabelung und Reichweite unterstützt der GLC-T? | Er nutzt eine RJ-45-Buchse auf Cat5e-Twisted-Pair und überbrückt bis zu 100 m je Segment. So lässt sich vorhandene Gebäudeverkabelung ohne neue Faserstrecken für Gigabit Ethernet weiterverwenden. |
| Bietet der GLC-T eine DOM-Diagnose? | Nein, als Kupfertransceiver stellt er keine optischen Messwerte wie Sende- oder Empfangspegel bereit. Den Verbindungszustand überwacht der Switch über den Link-Status und die Portzähler. |
| Funktioniert der GLC-T auch mit 10- oder 100-Mbit/s-Geräten? | Ja, per Auto-Negotiation stellt er sich automatisch auf 10, 100 oder 1000 Mbit/s ein. So binden Sie auch ältere Endgeräte an denselben SFP-Port an. |
| Worin unterscheidet sich der GLC-T vom GLC-TE? | Beide sind elektrisch identische 1000BASE-T-Optiken, doch der GLC-TE arbeitet im erweiterten Bereich von -5 bis 85 °C. In warmen oder schlecht belüfteten Gehäusen ist der GLC-TE daher die robustere und heute empfohlene Variante. |
| Erkennt Cisco IOS den GLC-T ohne Zusatzbefehl? | Ja, echte Cisco-Optik wird automatisch erkannt und ohne Freischaltung im Port aktiv. Fremdmodule blockiert IOS oder IOS-XE dagegen per Errdisable, solange nicht service unsupported-transceiver gesetzt ist. |
| Kann ich vom GLC-T später auf 10 Gbit/s aufrüsten? | Der GLC-T selbst bleibt bei 1 Gbit/s; für 10-Gigabit-Ethernet über dieselbe RJ-45-Verkabelung wechseln Sie auf den SFP-10G-T-X. Dieser benötigt für die volle 10-Gigabit-Rate allerdings Cat6A und verkürzt die Reichweite auf 30 m. |