Beschreibung
Der Cisco S1G-TE-PM-D-I ist mehr als ein Transceiver: Er gehört zur Cisco Provider Connectivity Assurance und bringt einen aktiven Mess-Sensor im 1000BASE-T-SFP-Gehäuse an das Netzwerk. Über RJ-45 und Twisted-Pair bindet er Endpunkte mit Gigabit Ethernet an und lässt sich als steckbarer Sensor in SFP-Ports vieler Cisco-Router und -Switches, etwa am Rand von ASR- oder NCS-Systemen, betreiben.
Zwei Fähigkeiten heben ihn ab: Ein leistungsfähiger FPGA erzeugt und analysiert aktiv Layer-2-bis-4-Prüfverkehr und unterstützt Standards wie TWAMP und Y.1731 zur SLA-Messung. Wo nur eine passive Kupferanbindung ohne Messfunktion gebraucht wird, genügt ein GLC-T-RGD; der S1G-TE-PM-D-I lohnt sich dort, wo Dienstgüte fortlaufend überwacht werden soll. Auto-Negotiation deckt 10, 100 und 1000 Mbit/s ab.
Eine klassische optische DOM-Diagnose gibt es nicht, da die Verbindung elektrisch ist; das Monitoring übernimmt stattdessen der eingebaute Sensor. Mit rund 3 W liegt die Leistungsaufnahme über der eines einfachen SFP, die Betriebstemperatur reicht von -40 bis 85 °C, und als Hot-Plug-Baustein ist er im Betrieb wechselbar.
Verwandte Produkte
Technische Daten
| Produkteigenschaft | Wert |
|---|---|
| Versandgewicht: | 1,70 kg |
| Artikelgewicht: | 1,50 kg |
| Formfaktor: | SFP |
| Geschwindigkeit: | 1 Gbit/s |
| Transceiver Typ: | T (1G Kupfer, PM-Sensor) |
| Fasertyp: | Kupfer (Cat-5/6) |
| Anschlusstyp: | RJ-45 |
| Reichweite: | 100 m |
| Anwendung: | Zugriffs-/Verteilnetz (Kupfer) |
| DOM Unterstützung: | Nein |
| Betriebstemperatur: | -40 bis 85 °C |
| Standard: | 1000BASE-T |
Bewertungen
Es gibt noch keine Bewertungen.
FAQ
| Frage | Antwort |
|---|---|
| Was unterscheidet den S1G-TE-PM-D-I von einem normalen 1000BASE-T-SFP? | Er ist ein aktiver Assurance-Sensor: Ein eingebauter FPGA erzeugt und misst Prüfverkehr direkt im SFP-Gehäuse. Ein gewöhnlicher Kupfer-SFP wie der GLC-T überträgt dagegen nur Daten ohne eigene Messfunktion. |
| Welche Mess- und Monitoring-Standards unterstützt der Sensor? | Er beherrscht aktive Layer-2-bis-4-Verfahren wie TWAMP und Y.1731 zur Erfassung von Latenz, Jitter und Paketverlust. Damit lassen sich SLAs unmittelbar am Netzwerkrand überwachen. |
| Wofür stehen die Kürzel PM und I im Namen? | PM steht für Performance Monitoring, also die Messfunktion, und I für den industriellen Temperaturbereich von -40 bis 85 °C. Der Baustein ist damit für anspruchsvolle Feldstandorte ausgelegt. |
| In welche Cisco-Geräte lässt sich der S1G-TE-PM-D-I stecken? | Er verhält sich wie ein Standard-SFP und läuft in vielen Cisco-Routern und -Switches, teils als 'unsupported transceiver'. Die genaue Freigabe pro Plattform sollte über die TMG-Kompatibilitätsmatrix geprüft werden. |
| Bietet der S1G-TE-PM-D-I eine optische DOM-Diagnose? | Nein, da die Anbindung über Kupfer elektrisch erfolgt, gibt es keine optischen DOM-Werte. Die Überwachung übernimmt der integrierte Assurance-Sensor selbst. |
| Wie hoch ist die Leistungsaufnahme dieses Sensor-SFP? | Er zieht rund 3 W und damit mehr als ein passiver Kupfer-SFP, weil der Mess-FPGA zusätzlich versorgt wird. Dieses Budget ist bei dicht bestückten Ports einzuplanen. |
| Wann lohnt sich der S1G-TE-PM-D-I gegenüber einem GLC-T-RGD? | Immer dann, wenn die Dienstgüte einer Verbindung fortlaufend gemessen werden soll, etwa für SLA-Nachweise. Genügt eine reine Kupferanbindung, ist der günstigere GLC-T-RGD ausreichend. |