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Cisco S10G-ER-PM-D-I 10GBASE-ER SFP+ Sensor-Transceiver, SMF 40 km

  • Artikelnummer: S10G-ER-PM-D-I
  • HAN: S10G-ER-PM-D-I
  • Kategorie: SFP+
  • Hersteller: Cisco
  • Zustand: Neu

Der Cisco S10G-ER-PM-D-I ist ein 10GBASE-ER-Sensor-Transceiver aus der Cisco-Assurance-SFP-Reihe. Er überträgt 10 Gbit/s bei 1550 nm bis zu 40 km über Singlemode und enthält zugleich eine FPGA-basierte Messeinheit, die Verzögerung, Paketverlust und Jitter direkt im SFP+-Port erfasst.

So verbindet der Baustein optischen Transport mit aktiver Dienstgütemessung nach TWAMP und Y.1731. Digitale DOM-Diagnose nach SFF-8472 gehört ebenso dazu wie der Austausch im laufenden Betrieb.

1.071,00 €
inkl. 19% USt. , zzgl. Versand
Nettopreis: 900,00 €
Stk

Beschreibung

Der Cisco S10G-ER-PM-D-I gehört zur Cisco-Assurance-SFP-Familie und vereint einen vollwertigen 10GBASE-ER-Transceiver mit einem integrierten Messsensor für Dienstgüte. Über 1550 nm erreicht er bis zu 40 km auf Singlemode und lässt sich in die SFP+-Ports von Zugriffs- und Demarkationssystemen wie der Cisco NCS 540 oder ASR 920 stecken. Die Freigabe je Plattform prüfen Sie in der Cisco TMG-Matrix.

Die eingebaute FPGA erzeugt und misst Verkehr auf Layer 2 bis 4 und beherrscht TWAMP, Y.1731 sowie die Dienstaktivierungstests nach RFC 2544 und Y.1564. Für 10-km-Strecken genügt der S10G-LR-PM-D-I, im Rechenzentrum übernimmt der S10G-SR-PM-D-I; den ER greift man dort, wo eine 40-km-Metrostrecke lückenlos auf Verzögerung und Paketverlust überwacht werden soll. So ersetzt der Sensor an der Übergabestelle ein separates Messgerät.

DOM nach SFF-8472 meldet fortlaufend Sende- und Empfangspegel, Temperatur und Laserstrom, während der Sensor Latenz- und Verlustwerte an das Cisco-Provider-Connectivity-Assurance-System liefert. Die Leistungsaufnahme liegt mit rund 3,0 W höher als bei einem reinen Transceiver, die Betriebstemperatur reicht von -40 bis 85 °C. Im laufenden Betrieb lässt sich der steckbare Sensor tauschen.

Verwandte Produkte

Technische Daten

Produkteigenschaft Wert
Versandgewicht: 1,70 kg
Artikelgewicht: 1,50 kg
Formfaktor: SFP+
Geschwindigkeit: 10 Gbit/s
Transceiver Typ: ER (10G, PM-Sensor)
Fasertyp: Singlemode
Faseranzahl: 2
Anschlusstyp: Duplex LC
Wellenlänge: 1550 nm
Reichweite: 40 km
Anwendung: Metro-/ER-Netz
DOM Unterstützung: Ja
Betriebstemperatur: -40 bis 85 °C
Standard: 10GBASE-ER

Bewertungen

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FAQ

Frage Antwort
Was unterscheidet den S10G-ER-PM-D-I von einem gewöhnlichen 10GBASE-ER-Transceiver? Neben der Optik enthält er eine FPGA-basierte Messeinheit, die Verzögerung, Paketverlust und Jitter aktiv erfasst. Dadurch wird jede Verbindung zum Messpunkt, ohne dass ein zusätzliches Testgerät nötig ist.
Welche Messprotokolle beherrscht der Sensor? Er unterstützt TWAMP, Y.1731-OAM sowie die Dienstaktivierungstests nach RFC 2544 und Y.1564. Damit lassen sich SLA-Kennzahlen wie Einweg-Latenz und Verlustrate direkt an der Übergabestelle nachweisen.
Wie weit reicht der Sensor und über welche Faser? Als ER-Variante überbrückt er bei 1550 nm bis zu 40 km über Singlemode nach G.652. Für 10 km wählt man stattdessen den S10G-LR-PM-D-I, für Multimode-Kurzstrecken den S10G-SR-PM-D-I.
In welche Systeme lässt sich der S10G-ER-PM-D-I einsetzen? Der Baustein passt in Standard-SFP+-Ports und ist auf Aggregations- und Demarkationsplattformen wie NCS 540 oder ASR 920 ausgerichtet. Die plattformgenaue Freigabe prüfen Sie in der Cisco TMG-Matrix, da sich die Assurance-SFP-Reihe laufend in Zertifizierung befindet.
Warum verbraucht der Sensor-Transceiver mehr Strom als ein reiner ER-Transceiver? Die integrierte FPGA für Verkehrserzeugung und -messung benötigt zusätzliche Energie, weshalb die Aufnahme bei rund 3,0 W liegt. Das ist der Preis dafür, dass Messfunktion und optischer Transport in einem einzigen Steckplatz zusammenfallen.
Meldet der S10G-ER-PM-D-I auch klassische DOM-Werte? Ja, parallel zur Sensorik liefert er DOM nach SFF-8472 mit Sendeleistung, Empfangspegel, Temperatur, Laserstrom und Spannung. So sehen Sie optische Alarme und Dienstgüte-Kennzahlen aus derselben Quelle.
Eignet sich der S10G-ER-PM-D-I für den Außeneinsatz? Ja, mit der industriellen Temperaturklasse von -40 bis 85 °C arbeitet es auch in ungeheizten Gehäusen und Outdoor-Kabinetten. Damit ist es für Demarkationspunkte an Standorten ohne aktive Klimatisierung geeignet.