Beschreibung
Der Cisco SFP-50G-SL bringt serielles 50-Gigabit-Ethernet auf kurze Multimode-Strecken und richtet sich an dicht gepackte Aggregationsknoten, etwa an Cisco Nexus 9000-Switches unter NX-OS. Über einen einzigen seriellen Kanal bei 850 nm verbindet der Baustein Endgeräte innerhalb eines Racks oder zwischen unmittelbar benachbarten Schränken.
Technisch setzt die serielle 50-Gigabit-Übertragung auf PAM4-Modulation und aktiviertes RS-FEC, während der 25-Gigabit-Modus je nach Länge mit KR1- oder FireCode-FEC auskommt. Die maximale Reichweite beträgt 20 m über OM3 und 30 m über OM4 sowie OM5. Wer strukturierte Verkabelung bis 100 m benötigt, greift stattdessen zum SFP-50G-SR-S; der SL-Typ bleibt die günstigste Wahl für die direkte Punkt-zu-Punkt-Anbindung im Schrank.
Die integrierte DDM-Diagnose meldet Temperatur, Betriebsspannung, Laserstrom sowie Sende- und Empfangsleistung an das Host-System. Mit maximal 1,2 W bleibt der Verbrauch niedrig, der Transceiver arbeitet von 0 bis 70 °C und lässt sich im laufenden Betrieb als Hot-Plug-fähiges Bauteil tauschen.
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Technische Daten
| Produkteigenschaft | Wert |
|---|---|
| Versandgewicht: | 1,70 kg |
| Artikelgewicht: | 1,50 kg |
| Formfaktor: | SFP56 |
| Geschwindigkeit: | 25/50 Gbit/s |
| Transceiver Typ: | SL |
| Fasertyp: | Multimode (OM3/OM4/OM5) |
| Faseranzahl: | 2 |
| Anschlusstyp: | Duplex LC |
| Wellenlänge: | 850 nm |
| Reichweite: | 20 m (OM3) / 30 m (OM4/OM5) bei 50G |
| Anwendung: | Rechenzentrum (Kurzstrecke) |
| DOM Unterstützung: | Ja |
| Betriebstemperatur: | 0 bis 70 °C |
| Standard: | 25/50G-SL (Short Link) |
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FAQ
| Frage | Antwort |
|---|---|
| Auf welchen Cisco-Plattformen läuft der SFP-50G-SL? | Er ist für 50-Gigabit-fähige SFP56-Ports auf Cisco Nexus 9000-Switches unter NX-OS sowie für Service-Provider-Zugangsknoten vorgesehen. Die Freigabe je Plattform und Software-Release prüfen Sie in der Cisco Optics-to-Device Compatibility Matrix (TMG). |
| Wie weit reicht der SFP-50G-SL je Faserklasse? | Bei 50 Gbit/s überbrückt er 20 m über OM3 und 30 m über OM4 sowie OM5. Für strukturierte Multimode-Verkabelung bis 100 m ist stattdessen der SFP-50G-SR-S die passende Wahl. |
| SFP-50G-SL: Benötigt der 50-Gigabit-Betrieb FEC? | Ja, die serielle PAM4-Übertragung bei 50 Gbit/s setzt RS-FEC voraus, damit das Linkbudget aufgeht. Im 25-Gigabit-Modus genügt je nach Strecke KR1- oder FireCode-FEC, auf sehr kurzen Wegen sogar gar keine Fehlerkorrektur. |
| Worin unterscheidet sich der SFP-50G-SL vom SFP-50G-SR-S? | Der SL-Typ ist der Short-Link-Baustein für sehr kurze Wege bis 30 m und damit die günstigste Intra-Rack-Anbindung. Der SFP-50G-SR-S folgt dem 50GBASE-SR-Standard und erreicht bis zu 100 m auf OM4, kostet dafür aber mehr. |
| Unterstützt der SFP-50G-SL digitale Diagnose? | Ja, per DDM liest das Betriebssystem Temperatur, Spannung, Laserstrom sowie Sende- und Empfangspegel in Echtzeit aus. Das erleichtert die Fehlersuche, ohne die Verbindung zu unterbrechen. |
| Kann der SFP-50G-SL auch mit 25 Gbit/s betrieben werden? | Ja, er ist ein dual-rate-fähiger 25/50G-Transceiver und rastet je nach Port-Konfiguration auf 25 oder 50 Gbit/s ein. So lässt sich eine bestehende 25-Gigabit-Infrastruktur schrittweise auf 50 Gbit/s heben. |
| SFP-50G-SL: Welcher Stecker und welche Faser sind nötig? | Der SFP-50G-SL nutzt einen Duplex-LC-Anschluss und zwei Multimode-Fasern der Güte OM3, OM4 oder OM5. Ein Singlemode-Patchkabel ist nicht kompatibel und würde die Strecke verhindern. |