Beschreibung
Der MikroTik S+31DLC10D verbindet Gebäude, Rechenzentren oder Provider-Standorte über Singlemode-Strecken und bringt 10-Gbit/s-Uplinks dorthin, wo Multimode-Optik nicht mehr ausreicht. Als 10GBASE-LR-Modul nach MSA-Norm sitzt er in SFP+-Ports von CRS-Switches wie dem CRS326-24S+2Q+ oder in CCR-Routern der Reihen CCR2004 und CCR2116.
Auf einer OS2-Faser überträgt der Transceiver die vollen 10 Gbit/s über 10 km; das Leistungsbudget bei 1310 nm lässt selbst gealterte Spleißstrecken zu. Für kurze Wege im selben Gebäude ist die günstigere 850-nm-Variante S+85DLC03D wirtschaftlicher, während für 25-Gbit/s-Aufrüstungen der formgleiche XS+31LC10D bereitsteht. Alle drei teilen den LC-Duplex-Port, was den Umstieg ohne neue Patchkabel erlaubt.
Die integrierte DDM-Überwachung nach SFF-8472 macht Sende- und Empfangsleistung, Betriebsspannung, Laserstrom und Temperatur in RouterOS sichtbar, sodass sich das Leistungsbudget einer langen Verbindung schon vor dem Ausrollen prüfen lässt. Der Arbeitsbereich von -40 bis 70 °C deckt Innen- wie Außenverteiler ab, die Leistungsaufnahme bleibt im Rahmen der SFP+-Klasse. Gesteckt und gezogen wird im laufenden Betrieb, ohne den Switch anzuhalten.
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Technische Daten
| Produkteigenschaft | Wert |
|---|---|
| Versandgewicht: | 1,70 kg |
| Artikelgewicht: | 1,50 kg |
| Formfaktor: | SFP+ |
| Geschwindigkeit: | 10G |
| Fasertyp: | Singlemode (OS2) |
| Faseranzahl: | 2 |
| Anschlusstyp: | LC Duplex |
| Wellenlänge: | 1310 nm |
| Reichweite: | bis 10 km |
| Anwendung: | Campus-/Metro-Netz (Langstrecke) |
| DOM Unterstützung: | Ja |
| Betriebstemperatur: | -40 bis 70 °C |
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FAQ
| Frage | Antwort |
|---|---|
| Für welche MikroTik-Plattformen ist der S+31DLC10D gedacht? | Er läuft in den SFP+-Ports von CRS-Switches wie CRS326-24S+2Q+ und CRS354 sowie in Cloud-Core-Routern der Reihen CCR2004 und CCR2116. Dank MSA-Konformität und fehlender Herstellersperre lässt er sich ebenso in Fremdgeräten mit passendem Steckplatz nutzen. |
| Welche Reichweite erzielt der S+31DLC10D und über welche Faser? | Über eine OS2-Singlemode-Faser überträgt er 10 Gbit/s bis zu 10 km, das 1310-nm-Budget verkraftet dabei auch mehrere Spleiße und Rangierpunkte. Für Multimode-Strecken ist er nicht ausgelegt; dort greift man zum 850-nm-Modell. |
| Wann nehme ich den S+31DLC10D statt des S+85DLC03D? | Sobald die Verbindung über etwa 300 m hinausgeht oder ohnehin Singlemode-Fasern liegen, ist der 1310-nm-Transceiver die richtige Wahl. Innerhalb eines Gebäudes bleibt die Multimode-Variante S+85DLC03D günstiger und stromsparender. |
| Gibt es einen 25-Gbit/s-Nachfolger mit gleicher Bauform? | Ja, der XS+31LC10D bietet dieselbe 10-km-Reichweite bei 1310 nm, arbeitet aber mit 25 Gbit/s im SFP28-Formfaktor. Da beide LC-Duplex nutzen, bleibt bei einer späteren Aufrüstung die vorhandene Singlemode-Strecke erhalten. |
| Welche Diagnosewerte liefert die DDM-Funktion des S+31DLC10D? | Über SFF-8472 zeigt RouterOS laufend Sende- und Empfangsleistung, Laser-Vorstrom, Betriebsspannung und Temperatur an. So lässt sich das Leistungsbudget der Strecke vor der Inbetriebnahme prüfen und eine schleichende Dämpfungszunahme früh erkennen. |
| Passt der S+31DLC10D an ein Fremdgerät mit 10GBASE-LR am anderen Ende? | Ja, als MSA-konformer 10GBASE-LR-Baustein ist er zu jedem normgerechten 1310-nm-Singlemode-Gegenüber kompatibel, unabhängig vom Hersteller. Wichtig ist lediglich, dass beide Seiten dieselbe Wellenlänge und denselben Standard fahren. |