Beschreibung
Das Cisco SFP-H10GB-ACU7M verbindet zwei SFP+-Ports über 7 m und ist damit für Sprünge gedacht, die eine aktive Leitung nicht mehr sicher überbrückt. Cisco führt die aktive Strecke für Nexus-2000- und Nexus-3000-Systeme sowie für Catalyst-4500-X-Aggregationsswitches.
Anders als die einfachen CU-Direktkabeln enthält es an beiden Enden eine Signalaufbereitung, die den Twinax-Leiter mit 30 AWG dünner und flexibler macht und die 10-Gigabit-Reichweite auf 7 m streckt. Bis 5 m genügt das aktive SFP-H10GB-CU5M ohne Strombedarf; wird es mit 10 m noch länger, ist das SFP-H10GB-ACU10M der nächste Schritt. Die aktive Ausführung lohnt sich überall dort, wo Endgeräte reihenübergreifend im selben Rechenzentrum stehen.
Eine optische Diagnose per DOM entfällt trotz der Elektronik, weil keine Sendeoptik verbaut ist und die Pegel elektrisch geführt werden. Die Leistungsaufnahme liegt bei etwa 1 W, und die Leitung arbeitet von 0 bis 70 °C. Beide SFP+-Stecker sind hot-plug-fähig.
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Technische Daten
| Produkteigenschaft | Wert |
|---|---|
| Versandgewicht: | 1,70 kg |
| Artikelgewicht: | 1,50 kg |
| Formfaktor: | SFP+ |
| Geschwindigkeit: | 10 Gbit/s |
| Fasertyp: | Twinax-Kupfer |
| Anschlusstyp: | 2× SFP+ (fest konfektioniert) |
| Länge: | 7 m |
| Kabeltyp: | Twinax-Kupfer, aktiv, 30 AWG |
| Anwendung: | Rechenzentrum (Top-of-Rack-/Row-Verkabelung) |
| DOM Unterstützung: | Nein |
| Betriebstemperatur: | 0 bis 70 °C |
| Standard: | SFF-8431 Direct Attach (Twinax) |
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FAQ
| Frage | Antwort |
|---|---|
| Worin unterscheidet sich ein aktives ACU- von einem einfachen CU-Direktkabeln? | Das aktive Kabel besitzt an beiden Steckern eine Signalaufbereitung, die den Pegelverlust längerer Kupferstrecken ausgleicht. Dadurch sind 7 und 10 m möglich, während aktives Twinax bereits bei 5 m endet. |
| Zieht das ACU7M Strom, und wie viel? | Ja, die Elektronik benötigt rund 1 W, das der SFP+-Port bereitstellt. Für das Rack-Strombudget ist das vernachlässigbar, sollte bei sehr dichter Bestückung aber mitgezählt werden. |
| Bietet das aktive Kabel eine DOM-Überwachung? | Nein, trotz der aktiven Bauteile werden die Signale elektrisch über Twinax geführt, sodass keine optischen Pegel messbar sind. Der Switch liest nur die Typ- und Längenkennung aus dem EEPROM. |
| Auf welchen Cisco-Systemen ist das ACU7M freigegeben? | Cisco nennt unter anderem Nexus 2000 und 3000 sowie Catalyst 4500-X; die konkrete Freigabe je Plattform und Betriebssystem steht in der TMG-Matrix. Prüfen Sie sie, bevor Sie das Kabel in älteren Linecards einsetzen. |
| Wann nehme ich statt ACU7M ein AOC? | Bis 10 m ist aktives Twinax die günstigere und robustere Wahl. Für größere Abstände zwischen Reihen oder Räumen ist ein aktives optisches Kabel leichter und über weitere Strecken spezifiziert. |
| Erkennt der Switch das Kabel automatisch? | Ja, die Cisco-Codierung im Speicher wird von IOS und IOS-XE ohne Zusatzbefehl akzeptiert. Nicht codierte Nachbauten bleiben ohne service unsupported-transceiver im Fehlerzustand des Ports. |