Beschreibung
Der QSFP-100G-PSM4-S führt 100-Gigabit-Ethernet nach der PSM4-Spezifikation über acht parallele Singlemode-Fasern und erreicht 500 m. Diese Reichweite überbrückt in großen Anlagen die Wege zwischen Reihen und Verteilebenen, etwa an einem Cisco Nexus 9364C im Spine der Fabric.
Anders als WDM-Optiken verteilt der Baustein bei 1310 nm vier Lanes zu je 25 Gbit/s auf getrennte Fasern eines MPO-12-Steckers mit APC-Schliff; der Host-Port aktiviert dafür RS-FEC. Wo 100 m Multimode nicht genügen, aber keine 10 km nötig sind, füllt er die Lücke zwischen dem QSFP-100G-SR4-S und dem teureren QSFP-100G-LR4-S präzise aus.
Fortlaufendes DOM überwacht Pegel, Temperatur und Bias und meldet Grenzwerte an das Betriebssystem. Der Transceiver zieht rund 3,5 W, arbeitet von 0 bis 70 °C und ist als Hot-Plug-Optik im laufenden Betrieb wechselbar.
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Technische Daten
| Produkteigenschaft | Wert |
|---|---|
| Versandgewicht: | 1,70 kg |
| Artikelgewicht: | 1,50 kg |
| Formfaktor: | QSFP28 |
| Geschwindigkeit: | 100 Gbit/s |
| Transceiver Typ: | PSM4 |
| Fasertyp: | Singlemode (G.652), parallel |
| Faseranzahl: | 8 |
| Anschlusstyp: | MPO-12 (APC) |
| Wellenlänge: | 1310 nm |
| Reichweite: | 500 m |
| Anwendung: | Rechenzentrum (Kurzstrecke) |
| DOM Unterstützung: | Ja |
| Betriebstemperatur: | 0 bis 70 °C |
| Standard: | 100G PSM4 (parallele SMF) |
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FAQ
| Frage | Antwort |
|---|---|
| Welche Cisco-Plattformen unterstützen den QSFP-100G-PSM4-S? | Er ist für QSFP28-Ports moderner Nexus-9000-Spines unter NX-OS ausgelegt und wird auch von diversen Catalyst-9000-Modellen geführt. Die genaue Freigabe je Gerät und Release klären Sie über die Cisco-TMG-Matrix. |
| Warum nutzt der PSM4-S acht Fasern und einen MPO-Stecker? | PSM4 verteilt vier Sende- und vier Empfangs-Lanes auf je eine eigene Singlemode-Faser eines MPO-12-Steckers mit APC-Schliff. Diese parallele Führung erlaubt 500 m, benötigt aber eine MPO-Trunk-Verkabelung statt eines Duplex-LC-Paars. |
| Wann ist der PSM4-S dem QSFP-100G-CWDM4-S vorzuziehen? | Der PSM4-S ist günstiger und ideal, wo bereits parallele MPO-Singlemode-Trunks liegen und 500 m genügen. Der CWDM4-S lohnt bei größerer Distanz bis 2 km oder wenn nur ein Duplex-LC-Paar verfügbar ist. |
| Warum APC- und nicht UPC-Stecker beim PSM4-S? | Singlemode-Paralleloptik nutzt MPO-Stecker mit APC-Schliff, um Rückreflexionen zu minimieren. Achten Sie daher auf durchgängig grüne APC-Trunks, da UPC-Verkabelung hier zu Reflexionsproblemen führt. |
| Aktiviert der PSM4-S RS-FEC? | Ja, die 100-Gigabit-PSM4-Spezifikation setzt RS-FEC auf dem Host-Port voraus, damit das Linkbudget über 500 m sicher aufgeht. Ohne aktivierte FEC kann die Strecke instabil bleiben oder gar nicht aufsynchronisieren. |
| Kann ich den PSM4-S per Breakout auf 4×25 Gbit/s aufteilen? | Nein, PSM4 ist ein aggregiertes 100GbE-Interface und nicht für einen 4×25-Gigabit-Breakout auf einzelne SFP28-Ports vorgesehen. Für Breakout-Szenarien greifen Sie stattdessen zu passenden Cisco-QSFP-4SFP25G-Kabeln. |