Beschreibung
Das Cisco QDD-4ZQ100-CU1M bricht einen 400-Gigabit-QSFP-DD-Port in vier 100-Gigabit-Zweige auf und verbindet so einen Spine- oder Leaf-Switch mit vier einzelnen Endpunkten. Typischer Host ist die 400-Gigabit-Nexus-9000-Reihe wie der Nexus 9332D-GX2B, dessen QSFP-DD-Port die vier QSFP56-Stecker als separate Schnittstellen führt.
Jeder der vier Arme überträgt 100GBASE-CR2, also zwei Lanes mit je 50 Gbit/s im PAM4-Verfahren – anders als ein klassisches QSFP28-DAC mit 4×25 Gbit/s. Braucht die Gegenseite echte QSFP28-Ports, wählen Sie das passende 4SFP-Modell; für Reichweiten über drei Meter passt der optische QDD-400G-DR4-S. Im Rack spart die Kupferlösung Strom und Kosten gegenüber Optik.
Weil die Strecke rein passiv ist, liefert sie keine optischen DDM-Werte; Statusinformationen kommen allein vom Switch-Port. Das Kabel zieht mit unter 0,1 W praktisch keinen Strom, arbeitet von 0 bis 70 °C und lässt sich als steckbares Bauteil per Hot-Plug wechseln.
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Technische Daten
| Produkteigenschaft | Wert |
|---|---|
| Versandgewicht: | 1,70 kg |
| Artikelgewicht: | 1,50 kg |
| Formfaktor: | QSFP-DD |
| Geschwindigkeit: | 400 Gbit/s (4× 100G Breakout) |
| Anschlusstyp: | QSFP-DD ↔ 4× QSFP28 |
| Länge: | 1 m |
| Kabeltyp: | Passives Twinax-Kupfer (Direct Attach) |
| Anwendung: | Rechenzentrum (Top-of-Rack-/Row-Verkabelung) |
| DOM Unterstützung: | Nein |
| Betriebstemperatur: | 0 bis 70 °C |
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FAQ
| Frage | Antwort |
|---|---|
| In welche Ports gehört das QDD-4ZQ100-CU1M? | Das QSFP-DD-Ende steckt in einen 400-Gigabit-Port der Nexus-9000-GX/GX2-Reihe, die vier QSFP56-Arme in vier 100-Gigabit-Ports der Gegenseite. Der 400-Gigabit-Port muss dafür im NX-OS als 4×100-Gigabit-Breakout konfiguriert sein. |
| Passt der Breakout auch in 100-Gigabit-QSFP28-Ports? | Nein, die vier Enden sind QSFP56 und übertragen 100GBASE-CR2 mit 2×50 Gbit/s im PAM4-Verfahren, nicht das 4×25-Gigabit-Schema von QSFP28. Die Gegenstellen brauchen daher 50-Gigabit-PAM4-fähige 100-Gigabit-Ports. |
| Liefert das Kabel DOM-Diagnosewerte? | Nein, als passives Twinax-Kabel besitzt es keine aktive Elektronik und keine optische Überwachung. Link-Zustand und Fehler lesen Sie an der Port-Statistik beider Switches ab. |
| Welche Länge soll ich wählen? | Für benachbarte Schränke reicht das 1-m-Kabel; bei größerem Abstand nehmen Sie QDD-4ZQ100-CU2M oder -CU3M. Passive Twinax-Strecken sind bis drei Meter spezifiziert. |
| Braucht der 100-Gigabit-Zweig FEC? | Ja, 100GBASE-CR2 mit PAM4 erfordert RS-FEC, die der Switch-Port automatisch aktiviert. Ohne FEC wäre die Fehlerrate der PAM4-Signale zu hoch. |
| Wofür nutzt man dieses Breakout-Kabel? | Es bündelt einen 400-Gigabit-Spine-Port auf vier 100-Gigabit-Endgeräte und erhöht so die Portdichte ohne zusätzliche Switch-Hardware. Das spart im Vergleich zu vier Einzeloptiken deutlich Strom und Anschaffungskosten. |