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Cisco DWDM-SFP10G-E-I 10GBASE-DWDM SFP+ Transceiver, Singlemode 70 km

  • Artikelnummer: DWDM-SFP10G-E-I
  • HAN: DWDM-SFP10G-E-I
  • Kategorie: SFP+
  • Hersteller: Cisco
  • Zustand: Neu

Der Cisco DWDM-SFP10G-E-I ist ein durchstimmbarer 10GBASE-DWDM-Transceiver im SFP+-Format für den industriellen Temperaturbereich. Über das 50-GHz-Raster deckt er alle 100 ITU-Kanäle des C-Bands ab und überbrückt auf Singlemode-Faser bis zu 70 km – ausgelegt für Remote-PHY-Knoten und den Cisco cBR-8.

Im 10-Gigabit-Ethernet-Verkehr kommt die Direktdetektion ohne Host-FEC aus, und der Baustein arbeitet von -40 bis 85 °C. Die digitale Diagnose (DOM) meldet Sende- sowie Empfangspegel je Kanal, sodass er sich im laufenden Betrieb hot-swappen lässt.

1.178,10 €
inkl. 19% USt. , zzgl. Versand
Nettopreis: 990,00 €
Stk

Beschreibung

Der Cisco DWDM-SFP10G-E-I ist ein voll durchstimmbarer 10GBASE-DWDM-Transceiver im SFP+-Format und überträgt 10-Gigabit-Ethernet auf einer wählbaren C-Band-Wellenlänge. Cisco richtet ihn auf abgesetzte Zugangsknoten aus: In Remote-PHY-Geräten und am Converged-Broadband-Router cBR-8 führt er Teilnehmerverkehr auf eine gemeinsame Singlemode-Trasse zusammen. Das Kürzel -I weist ihn als Industrievariante für ungekühlte Outdoor-Gehäuse aus.

Über das 50-GHz-Raster lässt sich jeder der 100 ITU-Kanäle per Software einstellen, sodass ein einziger Bestandsartikel alle C-Band-Farben abdeckt. Auf Standardfaser überbrückt er rund 70 km, während ein passiver DWDM-Mux die Wellenlängen auf der Strecke bündelt. Im klimatisierten Zentralbüro genügt der kommerzielle DWDM-SFP10G-C mit 80 km; die -I-Ausführung lohnt überall dort, wo Frost oder Hitze den 0-bis-70-°C-Bereich sprengen.

Als Direktdetektions-Optik verzichtet er auf kohärente Verfahren und Host-FEC, sodass das Linkbudget an Faserlänge und Dispersion gebunden bleibt. Die DOM-Diagnose legt Laserstrom sowie Sende- und Empfangspegel je Kanal offen. Mit maximal 2,3 W bleibt die Leistungsaufnahme moderat; der Baustein arbeitet von -40 bis 85 °C und ist im Betrieb steckbar (Hot-Plug).

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Technische Daten

Produkteigenschaft Wert
Versandgewicht: 1,70 kg
Artikelgewicht: 1,50 kg
Formfaktor: SFP+
Geschwindigkeit: 10 Gbit/s (10GBASE-DWDM, 10,3125 Gbit/s)
Transceiver Typ: DWDM durchstimmbar (Tunable)
Fasertyp: Singlemode
Faseranzahl: 2
Anschlusstyp: Duplex LC
Wellenlänge: C-Band durchstimmbar (50/100-GHz-Raster)
Reichweite: C-Band durchstimmbar
Anwendung: Carrier-/Transportnetz (DWDM / kohärent)
DOM Unterstützung: Ja
Betriebstemperatur: -40 bis 85 °C
Standard: 10GBASE-DWDM (ITU, C-Band durchstimmbar)

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FAQ

Frage Antwort
Auf welchen Cisco-Plattformen läuft der DWDM-SFP10G-E-I? Cisco positioniert ihn für Remote-PHY-Geräte und den Converged-Broadband-Router cBR-8 sowie für Router mit durchstimmbaren DWDM-SFP+-Ports. Die Freigabe je Plattform und Software-Release prüfen Sie in der Cisco Optics-to-Device Compatibility Matrix (TMG).
Wie stelle ich den ITU-Kanal ein? Der Transceiver ist voll durchstimmbar und deckt alle 100 Kanäle des C-Bands im 50-GHz-Raster ab; die Wellenlänge wird per CLI am Port gesetzt. So ersetzt ein einziger Artikel den kompletten Satz an Festkanal-Optiken und vereinfacht die Ersatzteilhaltung.
Wie weit reicht der DWDM-SFP10G-E-I auf Singlemode-Faser? Auf Standard-Singlemode überbrückt er bis zu 70 km bei einer angenommenen Dispersion von 20 ps/(nm·km). Für die tatsächliche Distanz zählen das Linkbudget und die Zahl der passiven Mux- oder OADM-Stufen auf der Strecke.
Worin unterscheidet sich die -I-Variante vom DWDM-SFP10G-C? Das -I steht für den industriellen Temperaturbereich von -40 bis 85 °C, während der kommerzielle DWDM-SFP10G-C nur 0 bis 70 °C abdeckt und bis 80 km reicht. Für ungekühlte Outdoor-Standorte wie Straßenverteiler ist deshalb die -I-Ausführung die richtige Wahl.
Unterstützt der DWDM-SFP10G-E-I DOM/DDM? Ja, er liefert digitale Diagnosewerte für Temperatur, Laser-Bias sowie Sende- und Empfangspegel je Kanal. Das erleichtert die Ferndiagnose an abgesetzten Knoten, an denen kein Techniker vor Ort ist.
Ist der DWDM-SFP10G-E-I ein kohärenter Transceiver? Nein, er arbeitet mit Direktdetektion und ohne Host-FEC im 10-Gigabit-Ethernet-Betrieb; kohärente Verfahren bleiben den 100-Gigabit- und 400-Gigabit-ZR-Bausteinen vorbehalten. Für klassische 10-Gigabit-DWDM-Metrostrecken bis 70 km ist die Direktdetektion die kostengünstigere und stromsparende Lösung.
Brauche ich für den Betrieb einen passiven Mux? Ja, damit mehrere Wellenlängen dieselbe Faser teilen, führt ein DWDM-Multiplexer oder ein OADM die Kanäle zusammen. Der eingestellte ITU-Kanal muss zu einem freien Port des Mux-Plans passen, sonst kommt keine Verbindung zustande.