Beschreibung
Der Cisco CWDM-SFP10G-1550 überträgt 10-Gigabit-Ethernet auf der festen Wellenlänge 1551 nm und bedient Metro- sowie Zugangsstrecken auf Singlemode-Faser. Er belegt einen SFP+-Port von Cisco-Systemen wie dem Catalyst 9500, dem Catalyst 9300X oder einem Nexus-9300-Switch.
Weil 1551 nm im dämpfungsärmsten Bereich der Faser liegt, bietet dieser Kanal etwas Reserve im Linkbudget gegenüber den kürzeren Farben des Rasters. Ein externer passiver Mux nach ITU-T G.694.2 kombiniert ihn mit Nachbarn wie dem CWDM-SFP10G-1530 und dem CWDM-SFP10G-1570 zu einer bis zu sechzehnkanaligen Trasse. Braucht man deutlich mehr Kanäle auf einer Faser, führt der Weg zu DWDM, das jedoch teurere Optik und Mux verlangt.
Die DOM-Telemetrie liefert Sendeleistung, Empfangspegel, Laser-Bias, Temperatur und Vcc fortlaufend an das Betriebssystem und erleichtert das vorbeugende Monitoring. Mit maximal rund 1 Watt (300 mA bei 3,3 V) arbeitet der Transceiver von 0 bis 70 °C. Als steckbarer SFP+ lässt er sich ohne Ausfall der übrigen Kanäle tauschen.
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Technische Daten
| Produkteigenschaft | Wert |
|---|---|
| Versandgewicht: | 1,70 kg |
| Artikelgewicht: | 1,50 kg |
| Formfaktor: | SFP+ |
| Geschwindigkeit: | 10 Gbit/s (10GBASE, 10,3125 Gbit/s) |
| Transceiver Typ: | CWDM-Festkanal (10G) |
| Fasertyp: | Singlemode |
| Faseranzahl: | 2 |
| Anschlusstyp: | Dual LC |
| Wellenlänge: | 1550 nm (CWDM-Raster) |
| Reichweite: | bis 40 km |
| Anwendung: | Metro-/Zugangsnetz (CWDM) |
| DOM Unterstützung: | Ja |
| Betriebstemperatur: | 0 bis 70 °C |
| Standard: | 10G CWDM (10 Gigabit Ethernet) |
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FAQ
| Frage | Antwort |
|---|---|
| Hat der 1551-nm-Kanal Vorteile gegenüber den kürzeren CWDM-Farben? | 1551 nm liegt im dämpfungsärmsten Fenster der Singlemode-Faser, weshalb dieser Kanal etwas mehr Reserve im Linkbudget bietet. Bei grenzwertigen 40-km-Strecken kann das den Ausschlag für die längeren Wellenlängen des Rasters geben. |
| Läuft der CWDM-SFP10G-1550 auch in Nexus-Switches unter NX-OS? | Freigegebene Nexus-9300- und -3000-Plattformen nehmen den 10-Gigabit-CWDM-SFP+ auf und lesen seine DOM-Daten über NX-OS aus. Maßgeblich ist die pro Plattform gepflegte Cisco-TMG-Matrix, die die freigegebenen Optiken je Port auflistet. |
| Wie wirkt sich der CWDM-Mux auf die Reichweite aus? | Jeder Durchgang durch Mux und Demux kostet einige dB Einfügedämpfung, die vom Gesamtbudget abgeht. Deshalb erreichen gemultiplexte Kanäle in der Praxis etwas weniger als die 40 km einer reinen Punkt-zu-Punkt-Faser. |
| Welche Optik gehört ans andere Ende der 1551-nm-Strecke? | An beide Enden desselben Kanals gehört wieder ein CWDM-SFP10G-1550, da CWDM mit fester Farbe je Richtung arbeitet. Die beiden Fasern des Dual-LC-Paars übernehmen Senden und Empfangen getrennt. |
| Ab welchem Empfangspegel wird der Link kritisch? | Der spezifizierte Empfangsbereich reicht bis -16 dBm; nähert sich der per DOM gemeldete Pegel dieser Grenze, sinkt die Reserve. Frühzeitige Warnungen aus der Diagnose erlauben es, die Strecke vor einem Ausfall zu prüfen. |
| Lässt sich der Kanal in ein bestehendes DWDM-System einspeisen? | Nein, CWDM und DWDM nutzen verschiedene Wellenlängenraster und getrennte Mux-Systeme, sie lassen sich nicht mischen. Für höhere Kanaldichte auf einer Faser ist ein durchgängiger DWDM-Aufbau nötig. |