Beschreibung
Der Cisco OSFPR-800G-DR8 überträgt 800-Gigabit-Ethernet über parallele Singlemode-Faser bis 500 m und ist als flaches Riding-Heatsink-Modell für Käfige mit eigener Kühlung ausgelegt. Solche RHS-Ports finden sich auf flüssigkeitsgekühlten Cisco-Systemen und modernen 800-Gigabit-Line-Cards der Nexus-9000-Familie. Auf 1310 nm führt er acht parallele Lanes über einen MPO-Singlemode-Anschluss.
Jede Lane läuft mit 100-Gigabit-PAM4 im IM-DD-Verfahren, sodass zwei 400GBASE-DR4- oder acht 100-Gigabit-DR-Verbindungen entstehen können. Wo Ports einen eigenen Finned-Top-Kühlkörper erwarten, ist stattdessen der OSFP-800G-DR8P richtig; für 2 km über Duplex-Faser greift man zum OSFP-2X400G-FR4. Die flache Bauform senkt in dichten Chassis den Luftwiderstand und verbessert die Kühlung benachbarter Optik.
Das DOM meldet je Lane Sendeleistung, Empfangspegel und Lasertemperatur an NX-OS oder IOS XR. Die Leistungsaufnahme liegt im Bereich der DR8-Familie um 14 W, der Transceiver arbeitet von 0 bis 70 °C und bleibt als Hot-Plug-Einheit tauschbar. Die RS-FEC nach IEEE 802.3 rechnet dabei die Host-Plattform.
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Technische Daten
| Produkteigenschaft | Wert |
|---|---|
| Versandgewicht: | 1,70 kg |
| Artikelgewicht: | 1,50 kg |
| Formfaktor: | OSFP |
| Geschwindigkeit: | 800 Gbit/s (8×100G) |
| Transceiver Typ: | DR8 (8×100G parallel, IM-DD) |
| Fasertyp: | Singlemode (parallel, G.652) |
| Faseranzahl: | 16 |
| Anschlusstyp: | MPO |
| Wellenlänge: | 1310 nm |
| Reichweite: | 500 m |
| Anwendung: | Rechenzentrum (Kurzstrecke) |
| DOM Unterstützung: | Ja |
| Betriebstemperatur: | 0 bis 70 °C |
| Standard: | 800GBASE-DR8 |
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FAQ
| Frage | Antwort |
|---|---|
| Was bedeutet das R im Namen OSFPR-800G-DR8? | Das R steht für die Riding-Heatsink-Bauform ohne eigenen Kühlkörper, die auf host- oder flüssigkeitsgekühlte OSFP-Käfige angewiesen ist. Solche Ports bieten etwa flüssigkeitsgekühlte Cisco-Systeme und passende 800-Gigabit-Line-Cards. |
| Passt der OSFPR-800G-DR8 in einen normalen OSFP-Port? | Nein, RHS-Module sind mechanisch flacher und gehören nur in Käfige mit host-seitiger Kühlung. In Standard-Ports mit erwartetem Finned-Top gehört stattdessen der OSFP-800G-DR8P. |
| Wie weit und über welche Faser überträgt der Transceiver? | Über parallele G.652-Singlemode-Faser sind 500 m spezifiziert. Für 2 km ist ein FR4-Typ die richtige Wahl, für Multimode bis 50 m ein VR8. |
| Welche Verkabelung und welches Breakout unterstützt der OSFPR-800G-DR8? | Die 16 parallelen Fasern laufen über einen MPO-APC-Anschluss und lassen sich zu zwei 400GBASE-DR4- oder acht 100-Gigabit-DR-Ports aufteilen. Auf der Gegenseite genügen Standard-DR4- oder 100-Gigabit-DR-Optiken. |
| Wann wähle ich den OSFPR statt des OSFP-800G-DR8P? | Den OSFPR nehmen Sie, wenn Ihr Port oder Ihre NIC den Kühlkörper selbst stellt, etwa in flüssigkeitsgekühlten Chassis. Bei luftgekühlten Standard-Ports ist der Finned-Top-DR8P die passende Optik. |
| Liefert der Transceiver DOM, und wo läuft die FEC? | Per DOM meldet er fortlaufend Pegel- und Temperaturwerte je Lane an NX-OS oder IOS XR. Die RS-FEC nach IEEE 802.3 rechnet die Host-ASIC, nicht das Endgerät selbst. |